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Hochbeet anlegen


Ein Hochbeet ist nicht nur ein toller Blickfang in deinem Garten. Das selbst gezogene Gemüse schmeckt ohne lange Transportwege einfach besser. Mit der richtigen Befüllung erzeugt das Hochbeet zudem einen Großteil der Nährstoffe selbst.

Einer der größten Vorteile dieser besonderen Beete ist die angenehme Arbeitshöhe beim Säen, Pflanzen und Ernten. Wer schon einmal auf den Knien robbend seinen Garten mühselig von Unkraut befreit hat, weiß das rückenfreundliche Gärtnern besonders zu schätzen.

Vorteile unserer Hochbeete:

  • optimale Arbeitshöhe für rückenfreundliches Gärtnern
  • zusätzliche Fräsung im Randabschluss schützt vor Schnecken
  • höhere Bodentemperatur und verbesserter Lichteinfall sorgen für maximale Erträge
  • verlängerte Gartensaison
  • Rasenschnitt und halbreifer Kompost können zum Befüllen verwendet werden
  • dein selbstgezogenes Gemüse wächst ohne Pestizide und ist regional
  • dekorativer Sichtschutz oder Abgrenzung für die Terrasse

Hochbeet gut geplant – Standort und Anbau

Bevor du mit dem Pflanzen und Säen beginnst, ist es ratsam, den Gemüseanbau zu planen und dir Gedanken über die Auswahl der Kulturen zu machen. Die meisten Gemüsearten und Kräuter bevorzugen einen sonnigen Standort – das heißt, die Pflanzen sollten mindestens sechs Stunden Sonne täglich bekommen.

Zu den wärmeliebenden Pflanzen zählen zum Beispiel Tomaten, Paprika oder Zucchini. Die Randbereiche des Beetes kannst du für rankende Pflanze nutzen. Besonders gut eignen sich Gurken, da die herabhängenden Triebe so weniger leicht vom Gurkenschimmel befallen werden. Weitere geeignete Pflanzen sind Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, Koriander, Pflücksalat oder Möhren.

Hochbeet anlegen – Schritt für Schritt

Da sich Gartenabfälle wie Rasenschnitt, kleine Zweige und Äste zum Befüllen sehr gut eignen, ist das Frühjahr oder der Herbst ein idealer Zeitpunkt, um dein Hochbeet anzulegen. Um Wühlmäuse fernzuhalten, lege am Boden ein engmaschiges Gitter aus, zum Beispiel Kaninchendraht.

Es empfiehlt sich dein Hochbeet aus Holz nicht direkt auf dem Boden aufzubauen und es mit Holzschutzmittel oder Wetterschutzfarbe zu behandeln. Als Unterlage für die Ecken kannst du übrig gebliebene Pflastersteine oder Trittplatten verwenden. Damit die Feuchtigkeit nicht eindringen kann und der direkte Kontakt mit der Erde vermieden wird, lege dein Hochbeet innen mit einer Noppenfolie aus. Danach kannst du dein Beet befüllen.

Zum Befüllen eignen sich folgende Materialien:

  1. Schicht ca. 25 cm
    Die unterste Schicht besteht aus groben Ästen und Zweigen. Diese bilden eine gute Drainage.
  2. Schicht ca. 10 cm
    Mit feinem Gehölzschnitt und Staudenstängeln wird die zweite Schicht aufgefüllt. Sie dient als Nährstofflieferant.
  3. Schicht ca. 10 cm Grünschnitt, Rasensoden oder Laub eignen sich für die dritte Schicht. Zusätzlich kann noch nicht verrotteter Kompost untergemischt werden. Durch den Zersetzungsprozess entsteht so Bodenwärme.
  4. Schicht ca. 25 cmEine Mischung aus frischer Pflanzerde und feinem, vollständig verrottetem Kompost bilden die oberste Schicht.

Unser Tipp: Klettere zwischendurch in dein Hochbeet und verdichte die erste und zweite Schicht mit deinen Füßen. So wird verhindert, dass der Beetinhalt zu sehr absackt. Ganz vermeiden lässt sich das allerdings nicht, da das organische Material in den unteren Schichten weiterhin verrottet.

FAQ –Häufige Fragen zum Hochbeet anlegen

Am besten legst du dein Hochbeet im Herbst oder Frühjahr an. Zu dieser Zeit fällt viel organisches Material wie Laub und Rasenschnitt an, sodass der natürliche Verrottungsprozess beginnen kann.

Da die organischen Materialien mit der Zeit verrotten, sackt das Beet jedes Jahr etwas ab. In der Regel reicht es, das Hochbeet alle 1 bis 2 Jahre mit frischer Erde und Kompost aufzufüllen.

Ja, denn die Noppenfolie schützt das Holz vor Feuchtigkeit und verlängert so die Lebensdauer deines Hochbeets.